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12.09.15

9. September 2015
By Thomas in Allgemein

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By Thomas in Allgemein, Politisches

Kein Aufmarsch von Nazi-Hooligans in Hamburg! Internationale Solidarität statt völkischem Patriotismus! Refugees welcome! Am 12. September 2015 wollen Neonazis, Hooligans und RassistInnen aus verschiedenen Spektren und mit überregionaler Beteiligung unter dem Motto „Tag der deutschen Patrioten“ durch die Hamburger Innenstadt marschieren. Dies wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen verhindern. Gewaltbereite Hooligans… Mit ihrem Motto und Teilen ihrer Symbolik knüpfen die PatriotInnen an den jährlichen Nazi-Aufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ an, dem sich 2012 in Hamburg Zehntausende Menschen mit Demonstrationen, Blockaden und anderen Aktionen erfolgreich entgegen stellten. Zudem wollen sie an die rassistischen Pegida- und HoGeSa-Aufmärsche (Hooligans gegen Salafisten) der letzten Monate anknüpfen. Der Strippenzieher des geplanten Aufmarsches ist Thorsten de Vries, ein mehrfach wegen Gewaltdelikten verurteilter Nazikader, der in seiner langjährigen Karriere für Kameradschaften, NPD und Hooligans aktiv war. Er und sein Team möchten gerne einen gemeinsamen Aufmarsch von organisierten Neonazis, Hooligans bis hin zur, in Hamburg inzwischen umbenannten, Pegida-Bewegung. Er und seine PatriotInnen träumen von einer homogenen Nation, die autoritär geführt wird und in der „Nicht-Zugehörige“ von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen werden. Vielfältigkeit, Gleichberechtigung und Solidarität gelten ihnen als Teufelszeug. Die bisher veröffentlichten Videos und Bilder zum „Tag der deutschen Patrioten“ sowie die von de Vries veröffentlichten Stellungnahmen propagieren Nationalismus, Hetze gegen Muslime und Geflüchtete, sowie die traditionellen rechten Feindbilder: Frauenemanzipation und alternative Lebensentwürfe jenseits der heterosexuellen Kleinfamilie. Mit Kampfbegriffen wie „Volkstod“ und „Überfremdung“ propagieren sie, es sei Zeit für ihre „Revolution“, die in Hamburg am 12.9. beginnen solle. Ihre Propaganda strotzt von Gewaltphantasien, trotz verbaler Distanzierungen. So werben sie mit den brutalen Übergriffen des Hooligan-Aufmarsches im Oktober 2014 in Köln, bei dem auch de Vries als Redner auftrat. Das Innenministerium registrierte ihn schon 1997 in einer bundesweiten Datei als „geistigen Brandstifter“. …Pegida, HoGeSa, AfD und NPD Zehntausende von Pegida-AnhängerInnen im letzten Winter zeigten, dass sich jetzt ein schon länger vorhandenes rassistisches Potential offen auf die Straße wagt. Zudem hat dieses Spektrum mit der AfD erstmals eine parlamentarische Vertretung, die im Gegensatz zur NPD nicht mit dem Makel des NS-Bezuges behaftet ist. Im Gefolge von AfD, Pegida und HoGeSa nahmen Angriffe auf Geflüchtete in Deutschland drastisch zu. 2014 gab es laut ProAsyl 35 Brandanschläge und 118 Sachbeschädigungen gegen Geflüchtetenunterkünfte sowie 256 Kundgebungen gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte. Auch wenn Pegida und AfD in Ostdeutschland die größten Erfolge haben, blieb Hamburg nicht von dieser Entwicklung verschont. Nach einem Wahlkampf, der von Ressentiments geprägt war, gelang der AfD in Hamburg, trotz kritischer Berichterstattung, erstmals der Sprung in ein westdeutsches Parlament. Der AfD-Abgeordnete Dr. Ludwig Flocken warb dafür im Wahlkampf auf einem von Neonazis dominierten Pegida-Aufmarsch in Schwerin. Schon 2013 gab es einen Aufmarsch-Versuch, der sich gegen eine Moschee in Hamburg-Horn richtete, seit 2014 machen RassistInnen in Farmsen gegen eine Geflüchtetenunterkunft mobil, während in Harvestehude Biedermänner mit juristischen Winkelzügen eine Unterkunft verhindern wollen. Und die Hamburger NPD hetzt wie immer gegen Geflüchtete und alle, die nicht in ihr rassistisches Weltbild passen. Gescheiterte Migrationspolitik und antirassistische Solidarität Die deutsche und europäische Politik im Umgang mit Geflüchteten ist gescheitert. 60 Millionen Menschen befanden sich 2014 weltweit auf der Flucht vor Elend, Bürgerkriegen, ökologischen Verwüstungen und fehlenden Lebensperspektiven, an denen auch die westlichen Industriestaaten Schuld tragen. Dem Massensterben bei der Flucht über das Mittelmeer wird jedoch begegnet durch noch stärkere Abschottung, durch militärische Maßnahmen gegen angebliche „Schlepper“ bzw. deren Boote, durch die Planung von extraterritorialen Aufnahme-Lagern und durch ein noch härteres Abschieberegime. Statt auf Willkommenskultur wird auf eine Politik der Abschreckung gesetzt. Auch in Hamburg bietet der neue rot-grüne Senat nach inzwischen zwei Jahren der sogenannten Lampedusa-Gruppe immer noch keine dauerhafte Lebensperspektive. Bewegungen wie Pegida, HoGeSa und Co. fühlen sich durch diese Politik der Abschreckung und Ausgrenzung ermutigt. Sie fühlen sich als Vollstrecker eines vermeintlichen Volkswillens und der etablierter Politik auf der Straße. Wir stellen uns gegen eine Migrations- und Asylpolitik, die Menschen nach ihrer Nützlichkeit für die Wirtschaft beurteilt und ihnen die Gleichberechtigung vorenthält. Wir brauchen eine humane Geflüchteten- und Migrationspolitik. Deshalb wenden wir uns gegen die seit Jahrzehnten andauernde Demontage des Asylrechts, gegen die rigorose Abschiebepolitik, gegen die Isolierung von Geflüchteten durch Zwangsunterbringung in Lagern. Wir treten ein für das uneingeschränkte Asylrecht, Bleiberecht für Geflüchtete sowie für gleiche Rechte und Bewegungsfreiheit für alle Menschen. Viele HamburgerInnen teilen diese Ziele mit uns. Tausende gingen in den letzten Jahren für die illegalisierte Lampedusa-Gruppe auf die Straße, an vielen Orten entstanden Initiativen zur Unterstützung von MigrantInnen, wurden Patenschaften für Heime übernommen, Spenden gesammelt, Wohnraum zur Verfügung gestellt und vielfältig Solidarität gelebt. Gemeinsam gegen den Nazi-Hooligan-Aufmarsch Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft deshalb dazu auf, am 12. September gemeinsam gegen den Aufmarsch der Nazi-Hooligans auf die Straße zu gehen. Der Bundesgerichtshof bestätigte im Januar 2015 ein Urteil des Landgerichts Dresden, nachdem Hooligans als kriminelle Vereinigung eingestuft werden können. Wir verlassen uns jedoch nicht auf staatliche Verbote oder Auflagen. Wir werden flexibel sein und dort protestieren, wo die RassistInnen ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten wollen. Und wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Aufmarsch zu verhindern. Am 1. Mai 2008 und am 2. Juni 2012 haben wir erfolgreich den Nazis Paroli geboten. Im Januar 2015 protestierten 5.000 HamburgerInnen gegen Pegida, ohne dass diese weder vorher noch danach gewagt hätte, in Hamburg zu marschieren. Und im November 2014 sagten die Hooligans sogar aus Angst vor Gegenprotesten ihren in Hamburg geplanten Aufmarsch ab. Dies ist uns Ansporn ein weiteres Mal auf die Straße zu gehen und uns ihnen in den Weg zu stellen. Komm mit! Hamburger Bündnis gegen Rechts Demonstration: Samstag 12. September 2015, 10:00 Uhr Hauptbahnhof (Hachmannplatz)

Eines aber

20. März 2014
By Thomas in Allgemein, Politisches

möchten wir in absehbarer Zeit gewiß nicht hören: das jammervolle Geächz der aus der Regierung herausgeworfenen Sozialdemokraten, weil man sie dann grade so behandeln wird, wie sie heute den Reaktionären helfen, die Arbeiter zu behandeln.
Eines Tages wird es soweit sein. Die furchtbare Drohung, sich nunmehr bald an die frische Luft zu verfügen, wird von der Partei wahrgemacht werden, wahrscheinlich eine halbe Minute, bevor man sie auch in aller Förmlichkeit bitten wird, den Tempel zu räumen. Und dann wird sich die Führung besinnen: Jetzt sind wir in der Opposition. Mit einem großen O. Wie macht man doch das gleich…
Da werden sie dann die Mottenkisten aufmachen, in denen – ach , ist das lange her! – die guten alten Revolutionsjacken modern, so lange nicht getragen, so lange nicht gebraucht! Werden ihnen zu eng geworden sein. Und dann frisch als Sansculotten maskiert, vor auf die Szene, „Die Partei protestiert auf das nachdrücklichste gegen die Gewaltmaßnahmen…“ Herunter! Abtreten! Faule Äpfel! Schluß! Schluß!
Die werden sich wundern. Und sie werden keinen schönen Anblick bieten. Denn nichts ist schrecklicher als eine zu jedem Kompromiß bereite Partei, die plötzlich Unnachgiebigkeit markieren soll. Millionen ihrer Anhänger sind das gar nicht mehr gewöhnt; die Gewerkschaftsbürokratie auch nicht, für die uns allerdings nicht bange ist: es findet sich immer noch ein Unterkommen. (…)
Alles gut und schön. Aber erzählt uns nichts von: Recht auf die Straße; Polizeiwillkür; Verfassung; Freiheit… erzählt sonst alles, was ihr lustig seid. Aber dieses eine jemals wieder zu sagen -: das habt ihr verscherzt.

Ignaz Wrobel (Kurt Tucholsky), Weltbühne, 22.09.1931

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By Thomas in Allgemein, FC St. Pauli, Politisches

Liebe Sankt Pauli Fans,

Wie die meisten von euch mitbekommen haben, veröffentlichte die Gruppe Ultrà Sankt Pauli in der letzten „Basch“ den Hergang und die Ergebnisse einer internen Auseinandersetzung unter dem Titel „Bullen aus der Kurve“. Auf der Grundlage dieses Textes kam es in der Folge zu einer mehr oder weniger differenzierten Debatte, die ihren Weg auch in die Printmedien fand (z.B. „Hamburger Morgenpost“, „11 Freunde).

Wir werden an dieser Stelle keine inhaltliche Stellung beziehen. Das Thema ist aus unserer Sicht sehr komplex und wir verweisen an dieser Stelle an sehr gute und kritische Texte, welche in einschlägigen Blogs dazu zu finden sind (z.B. „magischerfc.de“, „kleinertod.wordpress.com“). Zu einen Umstand möchten wir uns allerdings wie folgt äußern:

Im Rahmen der o.g. Debatte verfolgen wir mit Fassungslosigkeit, wie eine große Anzahl von Stadiongängern das Verhalten der Gruppe Ultrà Sankt Pauli permanent mit dem Begriff „Faschismus“ oder ähnlichem bezeichnet. Wir, die Mitglieder des Fanclubs „Alte Schule Sankt Pauli“, verurteilen diesen Umstand aufs Schärfste. Für uns spielt hierbei keine Rolle, ob diese Vergleiche aus Gründen der Unkenntnis, des Mangels an ausreichendem Geschichtswissen, purer Ignoranz oder gar absichtlich verwendet werden. Wir betrachten solche Vergleiche als geschichtsrevisionistisch und sie fördern aus unserer Sicht das Geschichtsvergessen. Wir werden uns jetzt und in Zukunft gegen jegliche Auswüchse dieser Art mit allen Mitteln stellen und hoffen inständig, dass diese unsägliche Form der Auseinandersetzung aus sämtlichen Debatten rund um den FC Sankt Pauli ganz schnell verschwindet.

Alte Schule Sankt Pauli

 

Word!

Das Original findet mensch auf der Facebookseite der Alten Schule.

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By TheLibrarian in FC St. Pauli, Politisches

Der Rote Stern St. Pauli zum sog. Konzeptpapier „Sicheres Stadionerlebnis“ von der DFL-Arbeitsgruppe “Kommission Sicherheit”

Wir möchten uns als Erstes bei all den unten verlinkten BlogmacherInnen und Fanclubs usw. bedanken, die mit viel Mühe und Akribie das o.a. Papier seziert, bewertet und zum Thema von sehr ausführlichen Stellungnahmen mit unterschiedlichstem Tenor gemacht haben. Obwohl wir nicht immer einer Meinung sind und den einen oder anderen Punkt vielleicht auch unterschiedlich einschätzen, bzw. beschrieben hätten, ist es uns eine Freude mit euch in den gleichen Kurven zusammen zu stehen (ja, wir wissen, auch wenn ihr z. T. sitzt)!

Wieso melden wir uns nun dennoch auch noch einmal zu Wort?

Alle Fanclubs wurden vom FCSR gebeten, Stellungnahmen zu diesem Papier und der damit verbundenen Entwicklung abzugeben, um Argumente einzusammeln und die Stimmungslage zu erkunden. Heute, d.h. am 17.10.12 soll eine Arbeitsgruppe zusammenkommen, die, so wie wir es verstanden haben, mit Offiziellen des Vereins und Vertreter_Innen vom Fanladen und des FCSR besetzt sein wird.

Nach den Diskussionen auf der Delegiertenversammlung des FCSR haben wir keinerlei Sorgen, dass dort von unseren Vertreter_Innen nicht der richtige Tonfall gefunden werden würde.

Aus einzelner Fanclub können wir für uns sagen: Der Rote Stern St Pauli wird keine, wie auch immer geartete, „Fancharta“ unterschreiben, die Ihren Ausgangspunkt in den sog. Überlegungen der „Kommission Sicherheit“ der DFL hat und fordert alle Fanclubs (nicht nur die des FC St Pauli) auf, dieser Haltung zu folgen!

Am 12.12.12 wird die Mitgliederversammlung der DFL stattfinden, auf der dieses segensreiche Konzept beschlossen werden soll. Wir fordern das Präsidium des FC St Pauli auf, die Beteiligung bzw., nach dem Rückzug des Vertreters Gernot Stenger aus dieser Kommission jedwede Zusammenarbeit unter den derzeitigen Bedingungen unverzüglich zu beenden und auch auf der Mitgliederversammlung gegen die Umsetzung dieses Konzeptes zu stimmen. Darüber hinaus sollte das Präsidium in der Lage sein, diese Schritte sobald als geschehen, in einer sinnvollen Art und Weiße (da gab es in letzter Zeit, gelinde gesagt, einige skurrile Begebenheiten in der Außendarstellung unseres Verein, auf die wir an dieser Stelle aber nicht weiter eingehen wollen), an die Mitgliedschaft und die Fans zu kommunizieren.

Der Rote Stern ist in absoluten Zahlen kein sehr großer Fanclub. Wenn wir uns aber einmal die Mühe machen und durchzählen, wer von uns gleichzeitig auch Vereinsmitglied ist, dann sieht es etwas anders aus. Wir haben uns alle die JHV am Mo., 26.11, 18.30h im CCH dick im Kalender eingetragen. Tot ziens, wie die Niederländer zu sagen pflegen….

Roter Stern St. Pauli im Okt. 2012


Ergänzende Linksammlung aus der Fanszene der FC St. Pauli:

basch
Breitseite Sankt Pauli
Desorganisierte Sankt Pauli
DingeDieDaSind
Last Minute Sankt Pauli
Lichterkarussell
Magischer FC
OSTBLOCK Sankt Pauli

Weitere Links zum Thema:
Positionierung des Präsidiums und der aktiven Fanszene des 1. FC Union Berlin e.V.
publikative.org

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Freiheit vs. Sicherheit

11. Oktober 2012
By _fanne in FC St. Pauli, Neubau GG, Politisches

Die Präsentation „Information und Diskussion über weitere Schritte zur Umsetzung der Ergebnisse der Sicherheitskonferenz in Berlin und der Innenministerkonferenz“ aka „Sicheres Stadionerlebnis“ liegt uns und allen Fanclubs des FC St. Pauli seit Dienstag vor.

Dieses Pamphlet ist nur ein weiterer trauriger Höhepunkt zunehmender Arroganz der sogenannten Funktionäre von DFB & DFL in den VIP-Logen der Bundesligastadien. Und unserer Vizepräsident Gernot Stenger ist einer von ihnen.

Was es dazu zu sagen (bzw. schreiben) gibt, haben geschätzte Kollegen vom vom Magischem FC und DingeDieDaSind schon viel besser gemacht, als ich es hinbekommen würde.

Deshalb von mir wie üblich ein graphischer Kommentar:

Und als würde das alles nicht schon ausreichen, erreicht mich gerade die Info, dass die Nordpol-Loge wohl wieder aufgebaut werden soll und der Flutlichtmast zwischen Gegengerade und Nord dafür abgerissen werden muss!
Dazu nur frei nach Rocko Schamoni: „Alles, was dumm und scheiße ist, passiert hier, genau hier.“

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Zeckenalarm!!!

3. Oktober 2012
By _fanne in Allgemein, FC St. Pauli

Nach vielen Spekulationen und langem Rätselraten – wir haben sogar ein internes Tippspiel veranstaltet – haben wir also schlussendlich einen neuen Trainer. Zwar keinen unserer Wunschkandidaten aber bei uns hat ja (fast) jeder eine Chance verdient. Dazu als Leseempfehlung : ja was denn!? – Neue(r) Trainer(glatze)

Wir sagen willkommen am Millerntor Michael und viel Erfolg. Du bist jetzt unsere Front-Zecke!

Vielen Dank an @Jeky für die Eingebung und an „The Tick„.

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By _fanne in Allgemein

Folgenden Text möchte ich verbreiten und bitte um Kenntnisnahme, Beachtung und Weiterverbreitung auf allen Kanälen.

RiP Civetta

Liebe Fans des FCSP,

in der großen Familie des FCSP ist ein Trauerfall passiert. Unsere Ultras trauern um ein Mitglied von ihnen und wir fühlen mit Ihnen, seinen Freunden und allen, die ihn kannten.

Unsere Ultras werden heute Abend ihm angemessen gedenken und es ist an uns anderen Stadionbesuchern ihnen dafür Raum zu bieten. Bitte beachtet dies bei der Protestchoreo gegen die Stadionwache. Unsere Ultras werden sich voraussichtlich zur zweiten Halbzeit am Protest beteiligen. Haltet die Pappen dann einfach noch mal hoch.

Vielen Dank!

BRING BACK SANKT PAULI!

25. September 2012
By _fanne in Allgemein

By _fanne in Allgemein, FC St. Pauli, Neubau GG, Politisches

Die Vereinsführung äußert sich zum Positionspapier der Fanszene des FC St. Pauli.

Auch Präsidium und Geschäftsleitung des FC St. Pauli stehen inhaltlich hinter diesem Aufruf. „Wir alle wollen ein Museum in der Gegengeraden. Das ist unumstritten. Nur der Weg dorthin ist nicht so einfach, wie wir uns das wünschen würden“, sagt Präsident Stefan Orth.

Sie stellen sich zwar hinter die Forderungen des „Aufrufs“, geben dessen Inhalt aber gleichzeitig verkürzt wieder. In unserem Positionspapier wird, neben dem Wunsch nach einem Museum, ganz klar die Ablehnung einer Polizeiwache in der Gegengerade formuliert.

Niemand will, dass eine Polizeiwache dort einzieht…; GEGEN eine Goliathwache in der Gegengerade!

Dies ist für uns die zentrale Forderung. Wir brauchen kein funktionierendes Museum im nächsten Jahr oder eine feste Zusage wann dies und in welcher Form fertig wird. Wir wollen eine Zusage, dass für die Stadion/Dom-Wache eine externe Lösung realisiert wird.

Es gibt in unseren Reihen nicht wenige, die ein massives Problem damit hätten, in Zukunft die Mannschaft zu supporten, den Fußball und uns selbst zu feiern, während unter unseren Füßen – in unserem Stadion wohlmöglich Freunde, Bekannte oder andere Menschen in Gewahrsam genommen oder anderweitigen Repressionen unterworfen wären.

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